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Was essen wir morgen?

Sogenanntes Future Food ist ein Puzzleteil, um die Ernährungssicherheit einer steigenden Weltbevölkerung zu gewährleisten. Eine große Rolle spielen dabei schnell nachwachsende, nährstoffreiche und vor allem pflanzliche Zutaten wie Algen oder Pilze. Ihr Anbau hat in einer regenerativen Landwirtschaft keine schädlichen Umweltauswirkungen. Wenn es ein tierisches Produkt sein soll, gelten Insekten als klimafreundliche und proteinreiche Alternative zu Rind und Co. Im Labor Tempelhof wird Backstage getestet, wie das schmeckt. Zum Beispiel mit Heuschrecken-Snacks und Gin aus Regenwasser von Greenlife. Im September ist zudem ein Future Foods-Workshop geplant, um Tour-Caterer und die lokale Gastronombie für das Thema zu sensibilisieren.

GreenLife Logo gelb
verschiedene Pilze und Messer auf weißem Untergrund und Tellern
Getreide vor blauem Himmel
Ernährung im Kontext von Cradle to Cradle

Die heutige Landwirtschaft funktioniert in weiten Teilen linear: Der Erde werden Ressourcen entnommen, aber nicht wieder zugeführt. Wie Lebensmittel produziert und verpackt werden, verschwendet also wertvolle Rohstoffe, schadet der Umwelt und damit letztendlich auch uns Menschen.

Doch wie könnte ein wirklich nachhaltiges Ernährungssystem aussehen? Als großer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung gilt eine pflanzenbasierte Ernährungsweise. Denn im Schnitt entstehen bei der Tierhaltung rund 60 % mehr CO₂-Emissionen als beim Anbau von Pflanzen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden rund 15.000 Liter Wasser verbraucht und 7 bis 28 Kilo CO₂ emittiert.

Um in Zukunft ein gestärktes Ökosystem zur Verfügung zu haben, braucht es zudem eine regenerative Landwirtschaft. Eine solche Landwirtschaft baut gesunde, nährstoffreiche Böden auf und schließt gestörte Nährstoff-, Wasser- und Kohlenstoffkreisläufe. Gesunde Böden können nicht nur mehr Menschen ernähren, sondern sind außerdem unser wichtigster Kohlenstoffspeicher.

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