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Grüner Strom

Die Stromversorgung ist durch die urbane Lage des Labor Tempelhofs auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens zum Großteil über einen Festanschluss möglich. Der benötigte Anteil an Feststrom wird zu 100 % durch Ökostrom von den Berliner Stadtwerken gedeckt. Dadurch werden gemäß den Angaben der Berliner Stadtwerke rund 310 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde Strom gegenüber einer konventionellen Energieversorgung eingespart. Auf die gesamte Konzertreihe gerechnet erzielt das Labor Tempelhof somit eine CO₂-Ersparnis von 1.100 Tonnen. Durch den Erwerb von Ökostrom wird zudem der Ausbau erneuerbarer Stromquellen gefördert, denn die Berliner Stadtwerke investieren aus diesen Einnahmen in den Ausbau von Solaranlagen in Berlin.
mehrere Windräder vor blauem Himmel
Energieerzeugung im Kontext von Cradle to Cradle

Nicht nur Privathaushalte, sondern auch die Wirtschaft ist abhängig von einer konstanten Energiezufuhr. Doch die heutige Art Energie zu produzieren ist alles andere als nachhaltig: Energiebedingte Emissionen verursachen 83 % der deutschen Treibhausgasemissionen, denn noch immer werden zur Energieerzeugung hauptsächlich fossile Energieträger verbraucht. Neben den hohen Treibhausgasemissionen sind diese auch endlich – eine zukunftsfähige, sichere und saubere Energieversorgung sieht definitiv anders aus.

Es ist offensichtlich, dass wir erneuerbare Energien brauchen, um unseren Energiebedarf auch in Zukunft zu decken. Sie sind die naheliegendste Energiequelle: Sonne oder Wind sind im Überfluss vorhanden und gehen anders als fossile Energieträger nicht zur Neige. Wir müssen sie nur richtig nutzen. Denn neben Klima-Aspekten darf bei der Energiewende nicht das Thema Ressourcen außer Acht gelassen werden. Wenn Solarpanels und Windkraftanlagen nicht kreislauffähig gestaltet sind, führen sie in einigen Jahren zum nächsten Problem: einem riesigen Berg Sondermüll. Neben einem beschleunigten Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien und Batterielösungen für die Speicherung braucht es also auch ein kreislauffähiges Design der Anlagen und Batterien.

Im Zuge der Mobilitätswende oder in der urbanen Entwicklung können auch innovative Konzepte interessant sein, die uns Nutzer*innen mit einbeziehen: Zum Beispiel Energieerzeugung durch Fahrradfahren auf Radwegen sowie Zonen für Fußgänger*innen oder Tanzflächen, die kinetische Energie in elektrische Energie umwandeln. Tanzen für den eigenen Strombedarf? Let’s move it!

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